Endlich Ferien….

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Nach stressige Wochen voller Termine sind wir jetzt auch endlich im Ferienmodus.

Die Minitochter ist ab sofort ein Schulkind und die Kindergartenzeit liegt nach 17 Jahren Endlosschleife auch hinter uns.

Der kleine Sohn hat die Grundschulzeit hinter sich gelassen und startet nach den Ferien in einen hoffentlich schöneren Schulabschnitt! Weniger Druck wäre super!!!!

Der große Sohn hat seine Gesellenprüfung bestanden; wir sind stolz und können ihn jetzt ganz entspannt in ein selbst bestimmtes, selbst finanziertes und unabhängiges Leben entlassen.

Das 2m-Dornröschen beginnt in ein paar Tagen seine sehnlichst gewünschte Ausbildung zum Erzieher an einer ganz, ganz tollen Schule. Endlich hat auch einmal für ihn etwas geklappt.

Und die große Tochter geht gechillt ( gutes Zeugnis, trotz minimalem Lernaufwand) in ihr letztes Jahr bis zum Abitur.

Der göttliche Gatte hat nächste Woche endlich auch Urlaub und dann machen wir es uns gemütlich.

Und ich?

ICH setze mich gleich an meine Nähmaschine und fülle meinen Shop auf.

Es ist Sommer-Sale bei DaWanda und ich gebe meine gute und entspannte Laune mal in Form von Rabatt weiter. 😉

 

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Ich wünsche Euch einen sonnigen Start in die neue Woche und hoffe, dass Ihr auch Eure Ferien genießen könnt!

Eure Betty

Schon wieder vorbei…..

Nun sind die schönen ruhigen Ostertage auch schon wieder vorbei. Familien-Brunch, Osterspaziergang, Karsamstags-Vesper nach kollektivem Familien-Putz-Tag, Osterfeuer …… alles schon wieder Schnee von gestern.

Hattet Ihr denn alle schöne Feiertage im Kreis Eurer Lieben? Ich wünsche es Euch jedenfalls…. Wir haben die Tage wirklich sehr genossen!

Der Monat ist fast rum und deshalb ist es auch wieder Zeit für den Monats-Motto-Tausch.

Der März stand unter dem Motto – Loop und ich durfte die liebe Tessa beschenken, was sich als ziemlich schwierig herausstellte. Den Kleidergeschmack von einer gänzlich unbekannten Person zu treffen ist echt nicht einfach und ich hoffe, dass sie mit meinem „Gezwickel“ etwas anfangen konnte.

In ihrem Fragebogen hat sie „maritim“ erwähnt und ich denke, dass der Loop in diese Richtung geht.

Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut über den Inhalt meines Päckchens. Lisa von Radau im Nähzimmer hat wirklich absolut meinen Geschmack getroffen.

Ihr Jersey-Loop passt super zu meinem sehr blaulastigem Klamottengeschmack. Ich habe den Sternen-Loop schon ein paar mal getragen.

Lisa hatte noch eine nette Karte und ein Tee-Heftchen dazugelegt. Über solche Kleinigkeiten kann ich mich ja immer besonders freuen, da sie mit Liebe gemacht werden und das für mich auch den Monatsmotto-Tausch ausmacht – dass man sich mit einem fremden Menschen auseinandersetzt und etwas besonderes für ihn werkelt.

Nun noch etwas trauriges.

Roger

Wir haben gerade in den Nachrichten gelesen, dass Roger Cicero plötzlich verstorben ist. Meine große Tochter und ich sind geschockt, da wir seine Musik sehr mögen und ihn auch in einem Konzert erleben durften, ein wunderschöner Abend übrigens.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und wir sind traurig über den Verlust einer tollen Stimme in all dem Einheitsmusikbrei, der uns heutzutage aus dem Radio entgegenplärrt.

„Wen die Götter lieben, den holen sie früh zu sich!“

Wir holen gleich mal ne CD aus dem Regal und erinnern uns an einen tollen Sänger.

Euch wünsche ich noch einen schönen Tag…

Eure Betty

 

 

 

Weil sie uns immer wieder fehlt…..

Jetzt geht die Zeit der Familientreffen wieder los. Geburtstage, Weihnachten etc. und auch so etwas schönes wie „Tanten und Cousinen-Kaffee“

Alle Jahre wieder, wenn es der Terminkalender aller erlaubt treffen wir uns und ich freue ich mich auf’s Quatschen, Kuchen essen, in Erinnerungen kramen und und und.

Allerdings bin ich auch jedes mal etwas wehmütig, da meine Mama nicht mehr dabei sein kann und dann, wenn alle so vertraut mit ihren Müttern am Tisch sitzen, fällt mir besonders auf, wie sehr ich „Zuhause“ an ihr festgemacht habe.

Geht’s Euch auch so?

Meine Kinder sind ja nicht anders. Die erste Frage, wenn sie nach der Schule oder der Arbeit heim kommen….

„Wo ist Mama?“

Wie schön, oder?

Ina Müller hat ein sehr schönes Lied  für ihre Mutter geschrieben. Besser kann man meine Verbindung zu meiner Mutter nicht beschreiben. Hört’s Euch an. Es ist allerdings auf Plattdeutsch. Wer das nicht verstehen kann, melde sich bitte, dann hänge ich noch eine Übersetzung an.

Ich liiiiiebe Plattdeutsch. Das ist dann wirklich Zuhause!

Also, wer seine MAMA noch hat – lieb haben, pflegen und froh darüber sein!

In diesem Sinne!

Eure Betty

Dornröschen war ein schönes Kind……

Ich hatte Euch ja schon erzählt, dass unsere Minitochter sich ein Ausflugsziel aussuchen durfte.

„Ich möchte zum Dornröschen-Schloss!“ war ihre knappe Ansage.

Der göttliche Gatte bekam das Leuchten gar nicht aus den Augen und trällerte:

„Nichts leichter als das, mein Schätzchen!“

Hääääää? Habe ich etwas verpasst?

Wie, wo, was? Sie meint bestimmt nicht den ortsansässigen Märchenwald oder so etwas und er sagt „Kein Problem!“

Muss ich das verstehen?

Mal schauen, was passiert. Mein Job war es um Punkt acht Uhr die Minitochter abreisefertig und den Picknick-Korb gefüllt zu haben. EASY.

Also alle drei ins Auto und mal schauen, wo der Chef uns hin kutschiert.

Und schaut mal, da sind wir gelandet:

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Das ist die Sababurg im Weserbergland – auch als Dornröschenschloss bekannt.

Da leuchteten die kleinen Kulleraugen.

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Wir haben uns dann auf die Suche nach Dornröschen gemacht und fanden lauter stilisierte Figuren, die auf dem Areal die Geschichte nacherzählte. Es ging treppauf zum Stübchen, indem Dornröschen schlief und treppab in den großen Schlossinnenraum, wo wir schlafende Bienchen, Täubchen, eine schlafende Magd, den Koch und, und, und fanden. König und Königin waren gaaaaanz oben in einem Fenster zu entdecken. Wir haben uns dann in ein Eckchen verkrochen und ich las die Geschichte vom Dornrösche vor. Gut, dass wir an der Kasse die Geschichte als Flyer bekommen hatten.

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Die Minitochter hatte an der Kasse einen Glückspfennig (Cent) bekommen, den sie in den Wunschbrunnen werfen durfte, in dem auch schon die Königin vom Frosch die Weissagung von der Geburt ihrer Tochter bekommen hatte. Die von mir als Sitzflächen gedeuteten Metallplatten auf einer Mauer, wurden als die 12 Teller für die guten Feen vom Minitöchterchen entlarvt. Recht hatte sie.

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Auf dem Rückweg trafen wir erst im Burggraben auf Wild und dann vor der Burg noch einen Märchenerzähler, der im Burggewölbe einmal im Monat Puppentheater zum besten gibt. Welch ein Glück und was für ein Erlebnis für die kleine Maus. „Die Steinsuppe“ wurde gegeben und auf dem Heimweg haben wir gemeinsam noch lange das Wolfsgeheul immitiert.

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Das Picknick haben wir übrigens auf einer Wiese nahe der Weser abgehalten. Herrlich! Ein paar Meter von unserem Futterplatz entfernt gab es eine Weserfähre und das Töchterchen ließ es sich nicht nehmen diese ausgiebig zu erkunden. Und siehe da….. beim lustigen Gehoppse im Wasser machte es plötzlich PLATSCH und die Maus lag im Wasser!

Also Klamotten aus und an den Außenspiegeln unseres Autos angebracht. Bei heftigem warmen Fahrtwind war das Malheur recht schnell Geschichte.

Zurück sind wir dann die Weser entlang gezuckelt, immer staunend, was für ein schönes zaubrisches Land Deutschland ist.

Eine Burg, ein Schloss, ein Fachwerkörtchen reiht sich an das andere – Märchenland pur – zumindest optisch!

Jetzt sind wir wieder zurück und  morgen ist der Zauber wieder vorbei, besonders für unser 2 – Meter Dornröschen. Er fängt morgen seine Ausbildung an und läuft ganz angeknipst durch das Haus. Macht mich ganz nervös.

Jetzt werd ich mich noch ein wenig mit meinem Mann in die wunderbare Abendsonne setzen.

Ich wünsche Euch auch noch einen bezaubernden, märchenhaften und kuscheligen Abend.

In diesem Sinne!

Eure Betty

Eine Liebeserklärung an……

Wenn meine großen Kinder gefragt werden woher ihre Mutter kommt, da ja alle Verwandtenbesuche immer im „Ausland“, sprich in Niedersachsen und nicht in NRW stattfinden, dann antworten sie mit schöner Regelmäßigkeit:

„Aus einem Kaff im Nirgendwo, allerdings gibt es dort das beste Softeis der Welt!“

Da mich in letzter Zeit, vielleicht liegt es am Ü40- Alter, des öfteren kleine Heimwehattacken quälen, dachte ich, daß es vielleicht schön wäre, wenn ich mal der Welt kundtue wie schön ein Kaff im Nirgendwo sein kann.

Wenn ich gefragt werde, woher ich komme, dann sage ich meist:

„Den Ort kennt kein Mensch, dort gibt es mehr Kühe als Menschen!“

Wobei das auch nicht mehr stimmt……

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So sieht es dort aus. Eine Straße! Eine Straße in Norddeutschland! Für Euch vielleicht eine kleine, langweilige Straße ins Nichts. Für MICH – Zentrum meiner Kindheit und Jugend. Die meisten meiner Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins wohnen an genau dieser Straße. Meine Großeltern wohnten in dem zu erahnendem rotem Haus rechts. Viele meiner Schulkameraden kommen aus dieser Bauernschaft, in der mein Vater 16 Jahre Präsident des Schützenvereins war und in dem meine Mutter geboren und leider auch tragisch durch einen Unfall gestorben ist.

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Ein altes Schulgebäude in Norddeutschland, lange nicht genutzt und jetzt KLJB Treff. Die Erinnerungen, die mir zu diesem Gebäude einfallen sind unzählig. Partys, Weihnachtsfeiern, erste Küsse, Fußballspiele, aber auch eine, durch Mengen von Gülle sabotierte Geburtstagsfeier.

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Eine Kirche in Norddeutschland, mächtig für den kleinen Ort und für mich ein Sehnsuchtsort, Ruhepol, Mitte meines Glaubens  und Ort unzähliger Abschiede, wie der von meiner Mutter und der von der Jugendliebe!

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Ein kleiner See in Norddeutschland. Für Menschen aus Brandenburg oder Bayern eher eine Pfütze, aber für mich mit unzählig vielen Kindheitserinnerungen bestückt, Enten füttern zum Beispiel, Sonntagsspaziergänge oder der erste Anblick eines Surfers (kaum zu glaube, dass das auf dem Flecken Wasser ging).

Mir würden noch so viele Orte einfallen, die so wunderbar zaubrisch in meiner Erinnerung verhaftet sind – und das wären ja nur die Orte, die Menschen wären ja noch nicht mal erwähnt.

Vielleicht erzähle ich Euch mal davon, von Bibo und seinem alten Opel, der sich mehr durch den Druck der Bass-Boxen fortbewegte, als durch die Motorleistung, von Tanzpartys, von Rum-Vanille-Pudding mit Schokoladenstreuseln und seiner Bedeutung, von einer Nacht im Maisfeld, von Sonntagen hinterm Fußballtor oder eine Nacht im Zelt und der Horde Kühe, die davor ziemlich furchteinflößend sein kann.

Was meint Ihr?

In diesem verträumten Sinne!

Eure Betty