Nach der Feier ist vor der Feier….

it's my party

 

Kaum sind die Weihnachtsfeiertage vorbei und die Massen von Geschenkpapier, Kartons etc. sind in den Mülltonnen der gesamten Nachbarschaft verteilt und das Haus sieht wieder ansatzweise normal und nicht wie ein Spielzeugparadies aus, da geht’s schon los mit der nächsten Feier-Welle.

Ich habe keine Ahnung, was unsere Eltern sich dabei gedacht haben, den Geburtstag meines Bruders und meinen eigenen genau in die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr zu packen.

Mein Bruder hat seinen Ehrentag schon hinter sich und war so schlau arbeiten zu gehen. Damit ist er dem ganzen Trubel aus dem Weg gegangen. Kluges Kerlchen!

Ich bin leider als Silvesterscherz auf die Welt gekommen und komme selten aus der Nummer raus meinen Geburtstag gebührend feiern zu lassen.

Ab halb zehn in der früh ist morgen durchgängig Besuch in diesem Haus. Nicht, dass ich Besuch nicht mag – ganz im Gegenteil! Ich liebe Besuch! Aufmerksamkeiten! Geschenke! Geburtstagsständchen!

Nur diese Vorbereitungen sind so, so, so……

Putzen! Backen! Aufräumen! Ach neeeee! Hab ich doch schon alles letzte Woche gemacht. Aber wenn die Gäste nicht am Boden festkleben sollen, werd‘ ich wohl den Schrubber schwingen müssen. Brot backen noch auf die schnelle. Weil, da ist die Verwandtschaft von mir selbst verwöhnt worden in den letzten Jahren. Selber schuld.

Was ich mich nur frage? Warum kommt eigentlich keiner der Bande auf die Idee all das für mich zu machen – Geburtstagsvorbereitungen meine ich!

Das mach ICH doch für alle anderen auch!

Gut, der Göttergatte ist mit der Minitochter einkaufen gefahren. Das hat er „aus seiner großen Güte heraus getan.“, wie Michel aus Lönneberga sagen würde. Ganz selbstlos. Ja, klar! Ist ja nicht so, dass der Einkaufswagen gleich auch mit allerhand Feuerwerk gefüllt werden würde. Männer!

Was soll’s?! Nützt ja nix! Das eine will man, das andere muss man!

Hauptsache es ist morgen trüb und regnet. Dann sieht man zumindest die dreckigen Fenster nicht so genau!

Wisst Ihr was?

Das ist doch meine Party, oder?

Also lass ich mir jetzt ne heiße Wanne ein, nehm mein Weihnachtsgeschenk ( Biografie von Astrid Lindgren) und eine Tasse Tee und lass das Chaos Chaos sein.

Wer sich beschwert, kann ja gehen!

Und mit genügend Geburtstagssekt sieht die Welt eh rosig aus.

Ich wünsch Euch einen schönen Tag und bin dann jetzt mal relaxen.

Immerhin werde ich morgen 29++++++++++++++++++++++++!

Da muss Frau auch mal an sich denken.

Gell Mädels?!

In diesem Sinne!

Eure Betty

 

 

 

 

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Heiligabend

fröhliche-weihnachten

Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.

Sie überwindet den Hass wie das Licht die Finsternis.

(Martin Luther King)

Ich wünsche Euch allen ein ruhiges, besinnliches und vor allem stressfreies Weihnachten.

Lasst diesen zaubrischen Tag auf Euch wirken und ärgert Euch nicht über Kleinigkeiten.

All we need is LOVE. Besonders in unserer schnelllebigen, vom Perfektionismuswahn getriebenen Welt.

Kein noch so so vor Sauberkeit funkelndes Haus kann so verzaubern wie eine Stunde im Kreis der Familie.

Also: Keep calm and enjoy your family.

Seid alle gedrückt!

Eure Betty

 

Geschenkezeit!

Ihr Lieben! Wie Ihr wisst, hab ich ja leider keine Mama mehr, bei der ich mich für die beste Hühnersuppe, das tröstende Gespräch, den netten Herbstspaziergang , Babysitten und so weiter bedanken könnte. Da mir aber der Sinn danach steht … Weiterlesen

Weil sie uns immer wieder fehlt…..

Jetzt geht die Zeit der Familientreffen wieder los. Geburtstage, Weihnachten etc. und auch so etwas schönes wie „Tanten und Cousinen-Kaffee“

Alle Jahre wieder, wenn es der Terminkalender aller erlaubt treffen wir uns und ich freue ich mich auf’s Quatschen, Kuchen essen, in Erinnerungen kramen und und und.

Allerdings bin ich auch jedes mal etwas wehmütig, da meine Mama nicht mehr dabei sein kann und dann, wenn alle so vertraut mit ihren Müttern am Tisch sitzen, fällt mir besonders auf, wie sehr ich „Zuhause“ an ihr festgemacht habe.

Geht’s Euch auch so?

Meine Kinder sind ja nicht anders. Die erste Frage, wenn sie nach der Schule oder der Arbeit heim kommen….

„Wo ist Mama?“

Wie schön, oder?

Ina Müller hat ein sehr schönes Lied  für ihre Mutter geschrieben. Besser kann man meine Verbindung zu meiner Mutter nicht beschreiben. Hört’s Euch an. Es ist allerdings auf Plattdeutsch. Wer das nicht verstehen kann, melde sich bitte, dann hänge ich noch eine Übersetzung an.

Ich liiiiiebe Plattdeutsch. Das ist dann wirklich Zuhause!

Also, wer seine MAMA noch hat – lieb haben, pflegen und froh darüber sein!

In diesem Sinne!

Eure Betty

Haben Mütter eigentlich auch hitzefrei….?

Unbenannt (11)

MIR ist soooooo heiß!

Ich mag ja Wärme und Sonne aber bitte nicht über 25 Grad. Jedes Grad mehr ist Quälerei!

Der schönste Platz im Haus ist im Moment der Kellerraum in dem die Waschmaschine steht. Gut, dass noch der Mount Everest an dreckiger Wäsche dort auf mich wartet.

Allerdings feiert das 2 Meter Dornröschen heute seinen Geburtstag mit seinen Freunden und das heißt für die Mama Salate machen. Aber bitte nix mit Grünzeug! Nudel,- Reis- und Kartoffelsalat bitte…… Ach ja, bitte noch Zupfbrot!

Unsere Küche gleicht einer finnischen Sauna und man kann den Wasserflaschen dabei zusehen, wie sie weniger werden.

Gut, dass der göttliche Gatte den Wochenendeinkauf übernommen hat und jetzt mit den Kröten im Freibad den Tag verbringt.

Auf mich wartet noch Bügelwäsche, gefühlte 300 Meter Bücherregalwand, die ausgeräumt werden soll und eine Patchwork-Tischdecke, die heute fertig muss, weil sie ein Geburtstagsgeschenk für die liebe Schwägerin werden soll.

Ich hör Euch schon sagen : “ Warum machst Du das nicht nächste Woche?“

Geht leider nicht! Nächste Woche beginnen bei uns die Umbauarbeiten und dann steht hier alles Kopf!

Ach ja, das Schützenfest war übrigens wunderschön. Meine Tochter und ihre Freundinnen haben die ganze Nacht getanzt und ich hab so viel gequatscht, dass ich Sonntag keine Stimme mehr hatte und max-fertig war. Zudem hat mir ein lieber alter Freund einen Eichenbalken aus seiner abgerissenen Scheune überlassen. Den hab ich schon abgeholt, geputzt und gewachst. Demnächst wird er dann als Sturz in unserem neuen Durchbruch seine Dienste tun und ich hab ein Stückchen Heimat immer sichtbar bei mir. Was freu ich mich darüber……! 😀

So, ich werde mich jetzt mal an die Vorbereitungen für das Salatbuffet machen und danach die Bücherkisten füllen.

Euch wünsche ich einen chilligen Samstag an einem schattigen Plätzchen!

Eure Betty

Heute ist mein Ehrentag……

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Gestern hatte unser kleiner Sohn seine 1. Hl. Kommunion. Aufregung pur…. Besondere Kleidung, besonderes Essen, viele Gäste und natürlich der Gottesdienst, bei dem man im Mittelpunkt steht. Ganz schön viel für einen achtjährigen Jungen.

Er hatte noch nicht ganz die Augen aufgemacht, da schallte es durch’s Haus:“ Heute ist MEIN Ehrentag!“

Da quillt einem doch das Herz über, wenn man so viel Vorfreude miterleben darf. Nach einiger Zeit wurde allerdings die Vorfreude kleiner und die Nervosität größer. Krawatte und Weste als Vorboten eines besonderen, aufregenden Tages.

Frühstück fiel dann auch aus – keinen Hunger! Hibbelig und so gar nicht mehr sicher, ob er diesen Ehrentag überhaupt für sich beanspruchen möchte. Schon süß!

Schließlich hat er dann, zusammen mit seinen Freunden, den Gottesdienst und all die Augen, die auf die kleinen Menschen schauten, ganz gut gemeistert. Der Gottesdienst war ein Fest, vor allem durch den Organisten der Gemeinde, der wunderbare Musikstücke ausgesucht hatte und so die 90 Minuten sehr kurzweilig waren. Eines der Lieder hat uns dann auch den ganzen Tag über begleitet. „Ich werde still“ – tolles Liedchen.

Wir Katecheten entließen so auch unsere Schützlinge mit einem Tränchen im Auge. Die Kinder wachsen einem ja schon  ans Herz, egal, ob es auch anstrengende Tage gab. Die Zeit bleibt mir bestimmt in Erinnerung.

Gefeiert wurde auch. Zuhause im Garten bei Sonnenschein und mit Familienspielen wie Kubb.

Nach einem langen Tag voller Überraschungen und Aufregungen, lag der kleine Mann total erschöpft auf dem Sofa , seufzte noch einmal:“ Heute ist mein Ehrentag!“ und schlief selig ein. Und innerlich hüpfte mein Mutterherz und ich musste wieder an dieses schöne „Ich werde still, pssss, weil ich Gottes Wort hören will, psss…..“ – Lied denken.

Was für ein schöner Tag.

Zum Schluss wieder mal eine Minitochter-Geschichte:

Die kleine Maus saß während des Gottesdienstes bei der großen Schwester weiter hinten in der Kirche. Der Rest der Verwandtschaft war um sie herum gruppiert. Nach ungefähr 45 Minuten Messe hörten wir von weiter hinten ein :

„Ich habe jetzt keine Zeit mehr. Bei uns gibt’s Essen und Ihr könnt jetzt auch gehen!“

Großer Lacher!

Nun ratet mal, wer das wohl war!?

Ein stetiger Quell der Freude, unser Sonnenschein!

In diesem Sinne!

Eure Betty