Die Zeit die rennt…..

 

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Ein typisches Mütterproblem in der besinnlichen Zeit…..

Geht es Euch auch so?

Die Zeit läuft nicht, sie rennt kurz vor Weihnachten !

Keine Zeit für einen gemütlichen Adventskaffee, keine Zeit zum Lesen oder ähnliches…..

Zum Glück sind fast alle Kleinigkeiten für die zu Beschenkenden schon besorgt, aber verpackt werden sie wahrscheinlich erst wieder in der Nacht vor Heiligabend.

Basteln? Backen? Geschichte lesen? Wird in diesem Jahr auf ein Minimum reduziert.

Der göttliche Gatte möchte gerne „Bummeln gehen“. Weiß der gute eigentlich nicht, was ich noch alles zu tun habe?

Jedes Wochenende zusätzlich noch eine Familienfeier in diesem Jahr…..

Bin ich froh, wenn wir alle geschniegelt und gebügelt unter dem Baum sitzen.

Aber erst einmal wünsche ich Euch allen einen schönen dritten Advent.

Und wenn Ihr gemütlich ein selbstgebackenes Plätzchen esst und die Weihnachtsmusik im Hintergrund dudelt, dann denkt doch an mich und schickt mir einen entspannten Gedanken……

Eure Betty

 

Eine Liebeserklärung an……

Wenn meine großen Kinder gefragt werden woher ihre Mutter kommt, da ja alle Verwandtenbesuche immer im „Ausland“, sprich in Niedersachsen und nicht in NRW stattfinden, dann antworten sie mit schöner Regelmäßigkeit:

„Aus einem Kaff im Nirgendwo, allerdings gibt es dort das beste Softeis der Welt!“

Da mich in letzter Zeit, vielleicht liegt es am Ü40- Alter, des öfteren kleine Heimwehattacken quälen, dachte ich, daß es vielleicht schön wäre, wenn ich mal der Welt kundtue wie schön ein Kaff im Nirgendwo sein kann.

Wenn ich gefragt werde, woher ich komme, dann sage ich meist:

„Den Ort kennt kein Mensch, dort gibt es mehr Kühe als Menschen!“

Wobei das auch nicht mehr stimmt……

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So sieht es dort aus. Eine Straße! Eine Straße in Norddeutschland! Für Euch vielleicht eine kleine, langweilige Straße ins Nichts. Für MICH – Zentrum meiner Kindheit und Jugend. Die meisten meiner Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins wohnen an genau dieser Straße. Meine Großeltern wohnten in dem zu erahnendem rotem Haus rechts. Viele meiner Schulkameraden kommen aus dieser Bauernschaft, in der mein Vater 16 Jahre Präsident des Schützenvereins war und in dem meine Mutter geboren und leider auch tragisch durch einen Unfall gestorben ist.

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Ein altes Schulgebäude in Norddeutschland, lange nicht genutzt und jetzt KLJB Treff. Die Erinnerungen, die mir zu diesem Gebäude einfallen sind unzählig. Partys, Weihnachtsfeiern, erste Küsse, Fußballspiele, aber auch eine, durch Mengen von Gülle sabotierte Geburtstagsfeier.

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Eine Kirche in Norddeutschland, mächtig für den kleinen Ort und für mich ein Sehnsuchtsort, Ruhepol, Mitte meines Glaubens  und Ort unzähliger Abschiede, wie der von meiner Mutter und der von der Jugendliebe!

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Ein kleiner See in Norddeutschland. Für Menschen aus Brandenburg oder Bayern eher eine Pfütze, aber für mich mit unzählig vielen Kindheitserinnerungen bestückt, Enten füttern zum Beispiel, Sonntagsspaziergänge oder der erste Anblick eines Surfers (kaum zu glaube, dass das auf dem Flecken Wasser ging).

Mir würden noch so viele Orte einfallen, die so wunderbar zaubrisch in meiner Erinnerung verhaftet sind – und das wären ja nur die Orte, die Menschen wären ja noch nicht mal erwähnt.

Vielleicht erzähle ich Euch mal davon, von Bibo und seinem alten Opel, der sich mehr durch den Druck der Bass-Boxen fortbewegte, als durch die Motorleistung, von Tanzpartys, von Rum-Vanille-Pudding mit Schokoladenstreuseln und seiner Bedeutung, von einer Nacht im Maisfeld, von Sonntagen hinterm Fußballtor oder eine Nacht im Zelt und der Horde Kühe, die davor ziemlich furchteinflößend sein kann.

Was meint Ihr?

In diesem verträumten Sinne!

Eure Betty

Venerunt et viderunt …….

Ein Tag bei den Römern und Germanen in Kalkriese.

Es war soooo warm und voll, aber wir hatten sehr viel Spaß und haben sooooo viel gelernt.

Für die Kinder gab es Mitmachaktionen, die „Römer“ und „Germanen“ hatten Lust den kleinen Menschen „ihre“ Zeit näherzubringen und erklärten was das Zeug hielt.

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Wir lieben ja so etwas, aber die Sonne schien uns so unerbittlich auf den Kopf, dass nach drei Stunden die Luft raus war.

Aber es hat sich definitiv gelohnt und wenn Ihr in zwei Jahren in der Nähe von Bramsche sein solltet, geht hin! Die Kinder werden es lieben.

Wieder daheim, gab es im schattigen Garten Kaffee und Kuchen, ein Kubb-Tunier, für die Gewinner Gummibärchen und für die Verlierer einen Erdbeer-Prosecco (Na, wer hat da wohl verloren?).

Unsere große Tochter holte dann noch Musik und so ging es mit KraftKlub (ich liebe die Band!), Ed Sheeren und und und tanzend in den Abend.

Heute ist ausnahmsweise Gammeltag, da ein Familien-Picknick aus wetter- und gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt wurde.

Na, vielleicht wage ich gleich noch ein  Tänzchen mit dem Staubsauger 😉 Wäre ja ne Option.

Ich wünsche Euch ein g’schmusigen Feiertag!

Eure Betty