Kleine Brötchen backen….

Sonntagnachmittag, Dauerregen, Laaaaaangeweile!

Jetzt hatten wir schon nicht erledigte Schularbeiten abgearbeitet, Wäsche gemacht, Sport im TV geschaut, gekuschelt  und und und….

Aber immer noch Laaaaaangeweile!

Da es heute Abend  Gyros geben soll, hatte die Mini-Tochter eine suuuuper Idee.

„Darf ich Brötchen dazu backen?“

Also fix die Küchenmaschine angeschmissen, Zutaten zusammengemischt und die Tochter einfach mal machen lassen.

Kleine Brötchen

Ich kann jetzt nicht sagen, dass sie sich besonders viel Mühe bei der Einsparung von Grundzutaten, nämlich Mehl, gegeben hätte . Aber na ja… hab ich gleich noch Putzzeit vor mir. Das Mäuschen hatte Spaß – das ist die Hauptsache.

Währenddessen sie so am Kneten war, hatte ich Zeit zum Quatschen mit dem Göttergatten.

In der letzten Zeit lief hier vieles auf Sparflamme. Wenn MAMA die Batterien nicht zu 100 Prozent aufgeladen hat, dann läuft so einiges nicht so rund.

Ich arbeite mit unserem Hausarzt schon seit einiger Zeit daran, daß ich wieder „voll funktionstüchtig“ bin, aber wie es manchmal so ist. Ungeduld könnte mein zweiter Vorname sein.

„Einfach mal kleinere Brötchen backen, Schatz!“ (Mein Mann nun wieder!)

Wie recht er hat. Scheint das Motto des Tages zu sein!

Ist nur leichter gesagt als getan.

Die Brötchen sind übrigens sofort fertig. Also, einen schönen Sonntagabend und Guten Hunger an alle, die auch noch das Familienabendbrot vor sich haben.

Wenn ich größere Brötchen backen kann, dann gibt es hier wieder mehr zu lesen.

Eure Betty

 

 

 

Advertisements

Is‘ der eigentlich echt?

Wenn Kinder die Welt versuchen zu verstehen, kommen manchmal ziemlich lustige Dinge dabei heraus.

Nun ist ja am Freitag der neue amerikanische Präsident vereidigt worden und in unserem Haus gibt es natürlich auch Gespräche und Meinungen zu diesem Mann.

Da sitzen wir also einträchtig bei unserem Freitags-Salat und die Mini-Tochter lauscht dem Gespräch.

Das dieser Mensch mit seinen kruden Ansichten und Vorstellungen, Aussagen und verbalen Ausfällen in unserem liberalen Haushalt einen schweren Stand hat, muss ich nicht extra erwähnen oder?

Nach etlichem Hin und Her mischt sich die kleine Maus in das Gespräch.

„Is‘ der eigentlich echt?“

„Wen meinst Du denn?“

„Ja, der Mann von dem ihr redet,der Trump. Is‘ der echt?“

„Ja, leider Hase! Der is‘ echt!“

„Der sagt aber doch Sachen, die man nicht sagen darf, wenn man groß ist!“

„Das sagen und meinen wir auch, aber es gibt Menschen, die ihn gut finden.“

Ich finde, er sollte noch mal zur Schule gehen und Hausarrest braucht er auch dringend. Dann kann er nachdenken.“

trump2

(Foto: ASEPERATESTATEOFMIND)

 

Ich finde, mit sechs Jahren hat die kleine Maus ganz schön viel verstanden.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und kuschelt Euch, wenn möglich, auch unter die Decke. Kuscheln hat noch nie geschadet.

Eure Betty

 

Wie es manchmal so ist….

Erst einmal allen ein frohes neues Jahr.

Mir läuft im  Moment etwas die Zeit davon, deswegen ist es hier auch in letzter Zeit ruhiger geworden.

Aber: ES GIBT UNS NOCH!

Nach den wirklich schönen und harmonischen Weihnachtsfeiertagen, haben wir die Tage zwischen den Jahren ( komischer Ausdruck eigentlich. Woher der wohl kommt?) ausgiebig mit Kuscheln, Spaziergängen und dem Konsum von viel zu viel Leckereien verbracht.

Das neue Jahr fing sofort turbulent an -Auto total kaputt (nein kein Unfall) und ein Dachfenster gerissen, zwei Kinder mit Fieber und „piep“ Kilo mehr auf der Waage….. da soll Frau noch entspannt sein.

Aber wie sagt Dorie in „Nemo“ noch so schön?

„Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen!“

Da im neuen Jahr komischerweise meine tägliche Stundenzahl von 24 auf 20 (jedenfalls kommt es mir so vor) Stunden gekürzt wurde, rennt mir die Zeit weg.

Und ewig grüßt das Murmeltier – und jedes Jahr wird es schlimmer!

Ach ja: Unsere Geschenkaktion zu Weihnachten hat Diana B. gewonnen.

Sie hat ihrer Mama – laut ihrer Info – eine kleine Freude machen können.

Das freut uns auch!!!!!

Das Jahr mit dem Monatsmotto-Tausch von Marietta ist auch vorbei und ich habe immer noch nicht das „Überraschungspaket“ wegschicken können. Ich habe zwar eine Idee, aber die Umsetzung ….. was soll ich sagen! Liebe Gabriele von Made with Blümchen, bitte hab noch etwas Geduld. Alles in allem war es eine spannende und interessante Erfahrung.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu nähen. Mein Shop ist doch arg geplündert und gehört endlich wieder aufgefüllt.

So, die Tasse Kaffee ist leer, der Ofen fast niedergebrannt und der kleine Sohn muss in 15 Minuten vom Mama-Taxi abgeholt werden.

Ich wünsche Euch noch einen schönen, wenn auch frostig kalten Nachmittag.

winter-2

 

Bis dahin.

Eure Betty

 

 

Wer bin ich?

Letzten Freitag war ich auf einer sehr schönen Veranstaltung der KfD zum hundertjährigen Jubiläum.

Mal abgesehen davon, daß es am Anfang einen Sektempfang und nach der eigentlichen Veranstaltung einen wirklich tollen Imbiss im Hof des Klosters Gravenhorst gab, hat mich der Hauptteil, ein Puppentheaterstück des Charivari Puppentheaters Münster zum Thema Martha und Maria, wirklich länger und nachhaltiger beschäftigt als ich dachte.

Welcher Typ Frau bin ich eigentlich?

martha-und-maria-n1457

Martha, die ewig emsige, fleißige Perfektionistin, die das wichtige im Leben aus Pflichtgefühl verpasst oder doch eher Maria, die, die sich Zeit nimmt und das Wesentliche im Leben sucht?

Würde ich meine Familie fragen, dann wäre ich bestimmt eher die Martha in ihren Augen.

„Mama, wann hast du eigentlich mal Zeit?“

„Nie hast du Zeit.“

Wenn ich mich selbst befrage, dann fühle ich mich oft eher wie Maria, allerdings ein Maria mit ewig schlechtem Gewissen – sozusagen mit einer Mini-Martha im Ohr.

Wer will ich überhaupt sein?

Ich geb‘ zu, mit jedem vergangenem Lebensjahr geht mir die Lust auf Perfektion flöten.

Ein gutes Gespräch wird immer wertvoller und der ewige Vergleich von meinen Mit-Müttern untereinander nervt mich mehr und mehr.

Warum sind wir Frauen eigentlich so, ewig vergleichend mit anderen Frauen?

Sich selbst, ihre Kinder, ihr Leben im Allgemeinen wird doch oft gemessen an dem der anderen Frauen im Umfeld.

Sind Männer eigentlich so?

Ich für meinen Teil habe beschlossen, dass ich in Zukunft mehr auf die Maria in mir hören werde und die Zeit mit meinen Lieben und den wichtigen Menschen in meinem Leben noch mehr genieße.

Ein gutes Gespräch kann man eben nicht nachholen und die Bügelwäsche steht auch morgen noch da.

Wie geht es eigentlich Euch damit? Seid Ihr eher Maria oder doch eher Martha?

Ich würde mich über Reaktionen eurerseits wirklich freuen.

Jetzt setze ich mich in den Garten zu den Kindern, schaue ihnen beim Planschen zu und freue mich auf die Gespräche, die heute bestimmt noch kommen werden.

In diesem Sinne

Eure Betty